Am Samstag, dem 14. Juni, lud der Arbeitskreis Eine Welt e.V. zur Abschlusspräsentation der Klima-Kreativ-Werkstatt in die Aula der Grundschule Am Roggenkamp ein. Bereits ein Jahr zuvor wurde explizit unsere Schule von Lena Schoemaker für dieses Projekt angefragt, da sie um unsere Bemühungen bezüglich des Klimawandels wusste.
Gemeinsam mit Simone Vrede (Stückentwicklung und Regie) entwickelten die Kinder im ersten Halbjahr 2024/25 mit Kindern unserer und weiterer Schulen Szenarien für das Theaterstück. Im 2. Halbjahr dann erarbeitete Kinga Röder de Jong (Bühnenbild) mit den Kindern Requisiten und Gemälde, die durch Projektionen Teil des Bühnenbilds wurden.
Bereits die Einstiegsszene im Weltall sorgte für Gänsehaut, denn hier wurde deutlich:
Unserem Planeten Erde geht es nicht gut.
Im weiteren Verlauf des Stücks begleiteten die zahlreichen Zuschauer Mia und ihre Familie zu ihrem Urlaub ans Meer.
Doch als sie am Strand ankamen mussten sie feststellen, dass der Strand nach einem heftigen Sturm mit Plastikmüll übersät wurde. Die Freude aufs Tauchen war dahin. Doch Mia hat eine Idee. Kurz entschlossen trommelte sie andere Kinder zusammen und gemeinsam räumten Mia und ihre Freunde den Strand auf.
Als die Kinder jedoch dann zu ihrem Tauchgang aufbrachen, machten sie eine traurige Entdeckung. Das Meer hatte sich in eine Plastiksuppe verwandelt und eine dramatische Rettungsaktion begann.
Die zwölf Kinder unterschiedlicher Nordhorner Schulen und einer Schule aus Hengelo zeigten mit viel Musik, Bewegung und einem coolen Rap ganz konkret, was jeder einzelne zum Schutz des Klimas und zur Vermeidung von Plastikmüll beitragen kann.
Text: Nuray Kemper


